Obschon 80 Prozent der Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz, ihr Desinteresse bzw. Ablehung einer Pflegekammer dadurch bekundeten, dass sie sich nicht an der Umfrage beteiligten, wertet das Sozialministerium das Umfrageergebnis als Auftrag, eine Pflegekammer einzurichten. Schon die Art der Befragung grenzte an Nötigung. So wurden alle Pflegekräfte aufgefordert sich zu registrieren und dazu wichtige persönliche und berufliche Daten preiszugeben. Wer der Aufforderung, mit JA zu stimmen, nicht nachkommen wollte und sich offen in dem Fragebogen gegen die Kammer entschied, brauchte viel Selbstbewusstsein. http://www.pflegekammer-rlp.de/befragung/
Das Ergebnis der Befragung liegt nun vor: Nur rd. 20 Prozent, exakt 9324 Pflegekräfte in RLP folgten dem Aufruf, von diesen stimmten 75,8 % für die Pflegekammer und 24,1 % dagegen.
Lesen Sie hier die grundsätzlichen Bedenken des Pflege-SHV zur Pflegekammer
Dieses Positionspapier haben wir an die Sozialminsterien geschickt, die sich aktuell um die Pflegekammer bemühen. Minister Schweitzer hat darauf mit diesem Schreiben geantwortet: Pflegekammer-Antw.RLP
Ebenfalls einen Antwort erhielten wir aus Bayern von Ministerialrat Plesse: Pflegekammer-Antw.Bayern
Eine sinnfreie Institution, die nur eine Erhöhung des bürokratischen Aufwand, aber keinerlei realistischen Nutzen für die Pflegekräft haben dürfte!