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Pflege-Selbsthilfeverband e.V.   (Pflege-SHV)

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2 Kommentare

  1. Meine Mutter wird auch in Zusammenarbeit mit dem Neurologen mit Neuroleptika zugedröhnt, seit dem Zeitpunkt als sie mehr Arbeit machte. Sie zog sich ihre Windeln selber aus. Ich dachte erst die Medikamente werden nach kurzer Zeit wieder abgesetzt, was leider nicht der Fall war. Meine Mutter saß nun innerhalb von zwei Monaten im Rollstuhl, weil sie sich nicht mehr ausreichend bewegen konnte.
    Auf meine Bitte hat der zuständige Hausarzt das Absetzen der Neuroleptika veranlasst, woraufhin die dem Heim wohlgestellte Neuroliogin mehrfach, wiederholt die Medikamente verordnete. Sicherlich auf Wunsch der Heimleitung, weil die Pflege dann schön einfach ist, wenn sich meine Mutter nicht bewegen kann. Dann habe ich vor kurzem erfahren das die Heimbewohner nur alle ein bis zwei Monate nach draußen kommen.
    Meine Frage, welche Möglichkeiten gibt es das Heim in die Schranken zu weisen, da dies nicht nur meiner Mutter wiederfährt, sondern auch vielen anderen Bewohnern, welche immer einen betäubten Eindruck vermitteln?

    Für meine Mutter habe ich bereits kurzfristig einen neuen Platz besorgt und mir diesmal ganz genau angesehen. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn man aus strafrechtlicher Sicht was für die Bewohner unternehmen kann. Es muss doch z.B. für die Krankenkassen ohne Probleme ersichtlich sein, wie viele Bewohner in einem Heim Neuroleptika erhalten und diese Daten dann bundesweit auszuwerten.

    Letzendlich ist dieses dahinleben schwere Körperverletzung, wäre ich in dieser Lage dann wäre ich lieber schnell unter der Erde.

    • Zu Ihrer Frage, was man machen kann, dass anderen Bewohner dieses Heimes nicht länger, ruhig gestellt werden, sollten Sie den Vorgang und die Beobachtungen zur Anzeige bringen. Das kann außerdem der Pflege-SHV tun, dazu brauchen wir jedoch genauere Angaben. Sie haben völlig Recht und auch richtig gehandelt.

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