Schulmedizin fürchtet Homöopathie

In  jüngster Zeit haben es Pharmalobby und Ärzteverbände auf die  Homöopathie abgesehen.  Durch gezielte Kampagnen und Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger, versuchen die Verfechter evidenzbasierter Medizin die Homöopathie als  Glaubenslehre hinzustellen und die Politik dazu zu bewegen, homöopathische Mittel aus den Leistungskatalogen der Kassen zu streichen.  Der Landesärztekammerchef in Rheinland Pfalz hat nicht nur den Globulis den Kampf angesagt, er will sogar den Heilpraktikerberuf ganz abschaffen, wie aus einem Beitrag der RZ vom 19.Oktober hervorgeht.

Demgegenüber stehen Millionen Bundesbürger, die gute  Erfahrungen mit Homöopathie gemacht haben.  Darunter zahlreiche chronisch Kranke, die jahrelang von einem Arzt zum anderen gelaufen sind und schließlich Hilfe bei einer Homöopathin/einem Homöopathen suchten.  In den allermeisten Fällen zahlen  Patienten die „Globuli“ selbst. Sie kosten ja auch vergleichsweise wenig. Nur wenige Kassen übernehmen die Kosten und das auch nur dann, wenn diese von einem homöopathisch ausgerichteten Arzt verschrieben wurden.  Der Kostenfaktor für homöopathische  Mittel liegt mal gerade bei 0,05 Prozent der Kassenleistung.  Im Vergleich dazu geben die Kassen für umstrittene Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen, wie sie zum Beispiel bei Pflegebedürftigen zum Einsatz kommen ein vielfaches aus, ohne das bis heute irgendein Ärztefunktionär dagegen seine Stimme erhoben hätte. Wollten Ärzte und Politiker die Krankenkassenbeiträge  senken, sollten sie bei den Behandlungen ansetzen, die den Kranken kränker gemacht haben.   Es geht bei diesem Feldzug  nicht um das Wohl der Patienten, sondern um Geltung und Geld.

Manch ein Facharzt dürfte in seiner Ehre gekränkt sein, wenn ihm Patienten,  denen er mit seinen Anordnungen nicht helfen konnte,  von Behandlungserfolgen durch Homöopathie berichten.  Beispielsweise war  eine Kollegin von mir, Leiterin einer chirurgischen Station, wochenlang krankgeschrieben, weil sie ein Ekzem am Handrücken hatte, das trotz Cortison und anderen Salben, die ihr Hautärzte verschrieben hatten, immer größer, brandiger und schmerzhafter wurde.  Sie wusste nicht mehr ein noch aus.  Auf mein Anraten versuchte sie es schließlich mit einem homöopathischen Mittel.  Der Erfolg war offensichtlich. Eine Woche später war nur noch eine leichte farbliche Hautveränderung zu sehen und sie konnte wieder arbeiten gehen.  Als sie den Ärzten freudstrahlend das Ergebnis präsentierte, wollten diese nicht einmal wissen, welches Mittel ihr gegeben wurde. Es hat sie sichtlich irritiert, aber leider nicht dazu geführt, sich damit zu beschäftigen.   Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Arzt  demütigend ist,  wenn Patienten erklären, ihnen hätten homöopathische  Mittel besser geholfen.

Patienten, die von Ärzten jahrelang mit den in der sog. Schulmedizin üblichen Medikamenten behandelt wurden, ohne dass sich der Zustand gebessert hat, suchen irgendwann in der Naturheilkunde bzw. „Alternativmedizin“  ihr Heil.   Sehr viele erfahren hier tatsächlich eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden, insbesondere durch passend gewählte homöopathische Mittel.  Nicht selten stellt sich gerade mit diesen Mitteln eine komplette Heilung ein, wie im Falle der Kollegin gesehen.   Leider jedoch tummeln sich auch auf diesem Gebiet etliche, die aus der Not Kranker, Profit zu schlagen versuchen.  Nicht jeder Arzt oder Heilpraktiker der  Homöopathie anbietet, versteht sich darauf.  Wer das so nebenher mit anbietet, ohne selbst davon überzeugt zu sein und sich die Mühe zu machen, in jedem Falle genau zu recherchieren, wird mit Globulis nicht einmal einen Placeboeffekt erzielen können. Kritik an dieser Stelle ist durchaus berechtigt. Wer glaubt, dass „Globuli“  immer helfen und alles heilen ist naiv.

Während sich einzelne Ärzte wohl hauptsächlich aus verletztem Stolz gegen die Homöopathie wenden,  dürften bei  Pharmakonzernen  eher die Umsatzzahlen ausschlaggebend sein.  Denn alle Menschen die nicht auf teure, zulassungspflichtige Medikamente setzen, sondern auf frei verkäufliche    Mittel, wie Homöopathika  schmälern den Umsatz.  Gemeinsam mit den Ärzten und ausgewählten Politikern hat man sich vorgenommen, die Alternativmedizin in Verruf zu bringen.  Aber das wird nicht gelingen. Denn solange Patienten durch die übliche Medizin keine Heilung erfahren, sondern zusätzlich an unerwünschten Nebenwirkungen leiden, werden sie sich an Heilkundige wenden, die das Problem ganzheitlich und tiefergreifend angehen.  Genau das fehlt der  allopathisch ausgerichteten, konventionellen  Medizin. Sie setzt am Symptom an, indem zum Beispiel die Wahrnehmung des Schmerzes ausgeschaltet wird.  Unter den ungezählten zugelassen Schmerzmitteln, die alle Studien durchlaufen haben und in den Leistungskatalog der Kassen aufgenommen wurden, gibt es kein einziges, dass die Ursachen behebt.  Gleiches gilt für jedes pharmazeutische Produkt, denn Medikamente werden symptombezogen entwickelt, beworben und vermarktet: gegen Kopfschmerzen, gegen Depression, gegen Bluthochdruck, gegen alle möglichen  Nebenwirkung der isolierten Wirkstoffe anderer Medikamente. Alleine die unermesslich hohe Zahl der zugelassen Medikamente muss als Risiko für den Patienten gewertet werden.  Zum Glück bleiben wohl die meisten Ärzte bei den wenigen  Mitteln, deren Wirkung sie einigermaßen beurteilen können und lassen sich nicht durch Werbegeschenke oder  Pharmareferenten  zu Experimenten mit ständig neuen Medikamenten hinreißen.

Von rund 900.000 Bundesbürgern die jährlich versterben, sterben etwa 300.000 an den Folgen von ärztlicher Fehlbehandlung, rechnet der Radiologe Gerd Reuther in diesem SWR – Interview vor.   Nach allem was dieser ehemalige Schulmediziner in 30 Berufsjahren erfahren hat, setzt er heute auf gesunde Lebensführung und warnt davor, alles zu glauben und zu schlucken, was Ärzte ihren Patienten empfehlen (verkaufen wollen).

Ärztekammerpräsidenten und Ärzte wären gut beraten, wenn sie sich die Ergebnisse der allopathischen Behandlungen anschauen und solche Medikamente aus der Liste streichen würden, die nicht halten was sie versprechen sondern vor allem durch schädliche Nebenwirkungen auffallen.  In einer 2016  an der Charite in Berlin durchgeführen  Vergleichsstudien hat die Homöopathie sogar bessere Ergebnisse erzielt, als die konventionelle Therapie (Schulmedizin).   Mehr dazu

Im Übrigen gilt:  Wer heilt hat Recht!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*