Von den Alten lernen, mit Gefahren umzugehen

Vulnerabel sind nicht die Alten, sondern die Schwachen!

Seit Corona hat unsere Gesellschaft ihre Fürsorglichkeit gegenüber Personengruppen entdeckt, die als besonders schutzbedürftig angesehen werden.  Wer das Rentenalter überschritten hat, wird automatisch zur gefährdeten Gruppe gezählt.  Der Einfachheit halber wurde hier ein Lebensalter angenommen und mit vulnerabel (verwundbar, anfällig) gleichgesetzt.  Dabei sind es doch gerade die Alten, von denen Jüngere lernen können, wie es sich in einer Welt voller Krankheitskeime alt werden lässt.  Nicht die Alten sind schutzbedürftig, sondern die Unerfahrenen sowie Menschen mit einem schwachen oder gestörten Immunsystem.     

Vulnerabilität einfach erklärt:

„Vulnerabilität ist die Verwundbarkeit eines Menschen gegenüber negativen Einflüssen. Die vulnerable Person besitzt aufgrund biologischer, psychischer, sozialer und physikalischer Risikofaktoren weniger Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, Belastungen, Krankheiten und generell negativen Gefühlen.“

Alt werden bei guter Gesundheit

„Man ist so alt, wie man sich fühlt“, lautet ein häufig zitiertes Sprichwort. Bei seiner Rede zum 80. Geburtstag beschrieb mein Vater seinen Zustand sinngemäß so: „Ich fühle mich mit 80 genauso jung wie mit 70. Nur die Haare sind weniger und die Falten mehr geworden.  Ansonsten funktioniert noch alles. Ich halte mich fern von Ärzten, brauche keine Medikamente und arbeite immer noch gerne jeden Tag.  Meinen Pflichtteil habe ich erbracht. Die Jahre, die mir jetzt noch vergönnt sind, betrachte ich als Zugabe.“ Mein Vater verstarb mit 88 im Kreise seiner Familie und war bis zum letzten Atemzug bei klarem Verstand. Meine Mutter ist heute, mit 92 Jahren, sowohl geistig als auch körperlich noch in der Lage, für sich selbst zu sorgen. Wer sie um diese Jahreszeit besucht, bekommt frischen Salat, Bohnen oder anderes aus ihrem Garten.  „Nimm dir bloß so viel du willst. Ich selbst kann das alles gar nicht essen, was hier wächst.“, erklärte sie bei meinem letzten Besuch.  Auch sie lebt nach der Devise: „Solange ich noch kann, tue ich, was ich kann.“ Sie will ihren Kindern nicht zur Last fallen und lässt sich auch von niemandem vorschreiben, was sie tun oder in ihrem Alter lassen soll. Spürt sie doch selbst am besten, wie sie sich fühlt, was noch geht oder nicht mehr geht. Vor einer Corona-Infektion hat Mutter keine Angst. Sie fand auch die Impfung überflüssig. Doch damit ihre Urenkel zu ihr dürfen und weil sogar der Papst für das Impfen geworben hat, als Akt der Nächstenliebe, hat sie sich spritzen lassen.  Wie bei vielen ihrer Generation sind für sie Ärzte und Priester Vertrauenspersonen. Wobei unsere Mutter bis 2021 selten einen Arzt brauchte und keine Medikamente „nehmen musste“.  Kürzlich rief sie an und erzählte, dass sie im Hof gefallen sei. Die Hüfte und der Arm habe ordentlich wehgetan. Sie sei dann gleich ins Haus und habe alles mit Arnika eingecremt,  vor dem Schlafengehen  und nach dem Aufstehen eine Schmerztablette genommen. Auf gar keinen Fall will sie ins Krankenhaus. Das müssen wir ihr immer wieder versprechen. 2021 gab es eine Notfallsituation. Herzrasen, Vorhofflimmern diagnostizierte der herbeigerufene Hausarzt. Er wollte Mutter ins Krankenhaus überweisen, sie lehnte ab. Mein jüngster Bruder, der mit im Haus lebt, konnte den Arzt dann beruhigen und auf die Patientenverfügung verweisen.  

Dieses Beispiel ist eines von ungezählten, an denen sich zeigen ließe, dass Menschen selbst im hohen Alter in der Lage sind, ihre eigene Gesundheit zu schützen oder wiederherstellen zu können.

Wer so alt geworden ist, und dies, ohne von Medizin abhängig zu sein, weiß besser als jeder Jüngere, ja, auch besser als jeder Arzt, wie man es anstellt, gesund alt zu werden.  Von diesen Alten könnten die Jüngeren einiges lernen. Auch hinsichtlich des Umstandes, dass die Lebenstage gezählt sind.

Von den rund 83 Millionen Bundesbürgern leben etwa sechs Millionen länger als 80 Jahre. 679.000 haben die 90 überschritten, und 13.000 wurden sogar 100 Jahre.  Wer die 80 überschritten hat, erfüllt das statistische Mittel der Lebenserwartung.  Frauen werden im Schnitt vier Jahre älter als Männer. 

Den Jahren Leben geben  

Auch jene Alten, die am Ende ihrer Tage auf Pflege und Medizin angewiesen sind, haben den Anspruch und ein Anrecht auf die Beachtung ihrer Lebenserfahrung und Wünsche. Sie wollen gefragt werden und selbst entscheiden können.  Von der Gesellschaft, Medizin und Pflege wünschen sie eine Hilfe, die es ihnen ermöglicht, am Leben teilzunehmen. Die wenige Zeit, die ihnen noch bleibt, wollen Sie dazugehören.  Sie wollen nicht in Sicherungsverwahrung genommen werden, wie das die Corona-Schutzverordnungen vorsehen.

Siehe auch „Vulnerable Gruppen“: Sippenhaft in Corona-Zeiten

Grundrechte gelten auch für Alte und Kranke  

Obschon die „vulnerable Gruppe“ der Alten und Kranken fast durchgehend geimpft ist und sich viele kaum noch unter Leute trauen, nach zweieinhalb Jahren Corona-Verängstigung, meinen der Gesundheitsminister und weite Teile der Regierung, die als Schutzmaßnahmen deklarierten Beschränkungen im Herbst verschärfen zu müssen. 

Ein ungeheuerlicher Akt der Anmaßung und Geringschätzung.  Eine Ungehörigkeit gegenüber den Großeltern, Müttern und Vätern, denen wir alles verdanken, was wir heute haben.  Wir Alten, mit fast 70 gehöre ich rechnerisch auch schon zu denen, müssen in Zukunft jederzeit mit staatlicher Übergriffigkeit rechnen.  Alleine die Vermutung, Corona oder ein anderes Virus könnte im Winter zu Versorgungsengpässen führen, reicht inzwischen bereits, um das Infektionsschutzgesetz über das Grundgesetz zu stellen.  Die Pandemie wurde zwar offiziell für beendet erklärt. „Alle Maßnahmen enden mit dem Frühlingsanfang, am 20. März.“, stellte Justizminister Buschmann klar. Dennoch besteht in Deutschland weiterhin in bestimmten Bereichen Maskenpflicht, Testpflicht und sogar Impfpflicht. Für keine dieser Anordnungen kann ein Nutzennachweis vorgelegt werden.  Es handelt sich um reine Willkürentscheidungen, ohne Not.  

Geht es nach dem Gesundheitsminister, gehören die demokratischen Verhältnisse, die guten Jahre, die wir Nachkriegskinder erleben durften, wohl endgültig der Vergangenheit an:

Wir kommen jetzt in eine Phase hinein, wo der Ausnahmezustand die Normalität sein wird. Wir werden ab jetzt immer im Ausnahmezustand sein.“
Karl Lauterbach, Juli 2022

Der verstorbene Bundeskanzler Willy Brandt dürfte sich im Grabe umdrehen angesichts der heutigen Politik seiner Partei:

Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden zur Verteidigung der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“
Willy Brandt, ehemaliger Bundeskanzler und SPD-Vorsitzender  

Weil es schon einmal eine Regierung gab, die bestimmte Gruppen ausgegrenzt und am Ende sogar umgebracht hat, wurde die Unantastbarkeit der Menschenwürde an die erste Stelle unseres Grundgesetzes geschrieben.   
Damit Menschen nie wieder Zwangsmedizin erleiden müssen, wurden vor 75 Jahren mit dem Nürnberger Kodex ethische Maßstäbe festgelegt.  Siehe auch Aus der Geschichte lernen.

Erstes ethisches Grundprinzip: nicht schaden (primum non nocere)
Zweites ethisches Grundprinzip: vorsichtig sein (secundum cavere)
Drittes ethisches Grundprinzip: heilen (tertium sanare)

Heute stehen diese auf Hippokrates zurückgehenden Prinzipien ärztlichen Handels nur noch auf dem Papier. Die Kluft zwischen Fluch und Segen der modernen Medizin ist groß. Kritische Ärzte gehen davon aus, dass die Medizin selbst mehr Krankheiten hervorbringt, als sie heilt. Demnach sterben alleine in Deutschland jährlich umgerechnet 300.000 Menschen an den schädlichen Nebenwirkungen der ihnen verordneten Medikamente. Unser Gesundheitssystem hat sich lange vor Corona bereits von der hippokratischen Ethik verabschiedet. Heute werden vor allem die Untersuchungen und Therapien gemacht, die das meiste Geld einbringen.  Selbst wenn der Patient nachweislich durch die Therapie stirbt, übernimmt seine Kasse für diese die vollen Kosten. Wesentliche Treiber dieser kranken Medizin sind die Pharma-Industrie und weitere Unternehmen, die den Gesundheitsmarkt beherrschen. Sie diktieren nicht nur die Preise, sondern auch Behandlungsstandards. Je mehr chronisch Kranke, desto mehr Umsatz. Über die WHO, die unter Insidern als Zentrale der Pharma-Mafia gilt, ist es ihr jetzt gelungen, die Weltbevölkerung zum Experimentierfeld pharmazeutischer Produkte zu erklären. Wesentliche Sicherheitsbestimmungen (Vorsichtsmaßnahmen) wurden bei der Zulassung von Impfstoffen beiseitegeschoben. Die Studienergebnisse wurden erst überprüft, als es nicht mehr zu leugnen war, dass die angegebene 90-prozentige Wirksamkeit eine bewusste Täuschung sein musste. Obwohl längst bekannt ist, dass keiner der bedingt zugelassenen Stoffe den Zweck einer Impfung erfüllt, werden die Menschen weiterhin genötigt, sich hochriskante Substanzen spritzen zu lassen. Vor allem in Deutschland, dem Firmensitz von Biontech. In dieser Woche befand sich in allen Zeitungen (auch den kostenlosen regionalen) eine ganzseitige Werbung für die zweite Auffrischung (vierte Spritze). Staatlich geförderte und mit Steuergeldern bezahlte Propaganda.  Dabei haben wir ein Gesetz, das Arzneimittelwerbung verbietet. Nicht nur, dass die Bevölkerung getäuscht und belogen wird, was die Wirkung betrifft; mehr nach,es wird in Kauf genommen, dass Ungeborene, Schwangere, Kinder, Jugendliche, gesunde Menschen bleibende Schäden erleiden oder versterben. Von den Alten ganz zu schweigen.  „Früher hatten wir im Schnitt zwölf Todesfälle in einem halben Jahr, jetzt (seit Impfbeginn) haben wir um die fünf Todesfällen pro Monat.“, berichtete eine Heimleiterin.  Von diesen Zahlen will man nichts wissen.  Geschweige denn, dass ein möglicher Zusammenhang mit der Impfung untersucht wird. Dass Menschen im Alter sterben, gilt als normal. Nur an Corona sollten sie nicht sterben.  Hinweise darauf, dass die Impfung deren Ableben beschleunigen könnte, werden entrüstet zurückgewiesen.

Was hier abläuft, das stinkt zum Himmel!

Ich möchte nicht in der Haut derer stecken, die Menschen verleiten und bedrängen, sich diese als Impfung deklarierten, gentechnischen Stoffe spritzen zu lassen.  Mögen auch bei den allermeisten mildernde Umstände angeführt werden können, im Sinne von: „Herr verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“  Wer als Arzt oder Politiker Verantwortung trägt, wird sich vor einem höheren Richter verantworten müssen.  Uns allen wäre sehr geholfen, wenn wir in der Vorstellung lebten, dass unser Erdendasein nicht das eigentliche und einzige Leben ist. Ich glaube jedenfalls fest daran, dass jeder Mensch eine Seele besitzt, welche nur vorübergehend an den materiellen Organismus gebunden ist. Mit dem Tod des stofflichen Körpers löst sich der feinstoffliche Körper. Als Person (Geist-Seele-Körper) kehren wir dann zurück in jene Welt, die wir mit irdischen Augen nicht sehen können.  Die Erde wurde von Gott (von geistigen Wesen) künstlich belebt. Wir sind alle, ob wir es glauben oder leugnen, geistige Wesen. Erfahrungen, die wir während der Inkarnation in dem kurzen Erdenleben gesammelt haben, nehmen wir mit. Gutes wie Schlechtes.  Im Jenseits wird sich jeder auch gegenüber den Menschen erklären müssen, denen er Leid zugefügt hat. Darum ist ein jeder gut beraten, nach dem Grundsatz zu Leben: Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.  

Das Leben hier auf Erden ist kurz, ein Wimpernschlag vielleicht.  Aber diese Zeit kann eine Menschenseele um Jahrhunderte in ihrer Entwicklung voranbringen oder zurückwerfen.  Jeder Mensch, ob alt oder jung, gläubig oder ungläubig, geimpft oder ungeimpft, hell- oder dunkelhäutig, gesund oder krank …, ist ein „Kind Gottes“, eine Zelle im unendlichen geistigen Organismus.  Und wie jede Zelle im stofflichen Körper einzigartig ist (es gibt keine völlig identischen Zellen), ist auch jeder Mensch einzigartig. Oder, um es mit den Worten Gottes zu sagen:  „Was du dem geringsten meiner Brüder getan, das hast du mir getan.“

Momentan hat es den Anschein, als habe sich die irdische Führung abgenabelt von der Verbindung zu Gott.  Die Mächtigen schicken sich an, selbst Gott zu spielen, indem sie an den Genen von Pflanzen, Tieren und Menschen herumexperimentieren oder derlei Experimente zulassen.  Sie haben keine Ahnung, was sie mit ihren Eingriffen in die natürliche Ordnung anrichten.  Im Zuge der Corona-Panik gelang es, fast alle roten Linien hinwegzufegen. Fortschritt ohne Grenzen. Die Zeit der Laborratten ist vorbei. Über digitale Impf- und Gesundheitspässe eröffnen sich weitere Möglichkeiten, genetische und andere Experimente direkt an den Menschen vornehmen zu können. Der Traum vom Menschen, der digital programmiert, überwacht und gesteuert werden kann, nimmt Gestalt an.

Der Fortschrittsgeist, den wir derzeit erleben, geht über Berge von Leichen. Sterben Menschen an Virus-Infektionen, kann dies als Lebensrisiko gesehen werden. Werden sie jedoch durch einen medizinischen Eingriff geschädigt oder aus dem Leben gerissen, müssen sich die Ärzte und andere Beteiligte dafür verantworten. Wenn nicht vor einem irdischen Richter, so vor einem himmlischen.   

Adelheid von Stösser, 01.09.2022

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