Altenpflege könnte so ein schöner Beruf sein

Hinter der Entscheidung für den Altenpflegeberuf stehen wohl in den allermeisten Fällen gute Erfahrungen im Umgang mit alten Menschen in der eigenen Familie. Bei dem einen war es die Oma, die immer ein Ohr für die Enkel hatte und bis um Umfallen für die Familie da war.  Bei dem anderen der Opa, der die Kindheit und Jugend des Bewerbers in besonderer Weise geprägt hat. Ob jemand für diesen Beruf geeignet ist, lässt  sich alleine an der Art feststellen, wie ein Berufsanwärter auf die alten Menschen im Heim zugeht und wie diese auf ihn reagieren.  Mit aufgesetzter Freundlichkeit lassen sich die Herzen der Menschen nicht  erreichen.  Wer diese nicht erreicht, wird selbst nicht glücklich.  Den vermisst allerdings auch keiner, wenn er denn wieder geht.

Altenpflege könnte ein kreativer Beruf sein, wenn der Alltag den Pflegenden Raum ließe, eigene Ideen und Vorstellungen umzusetzen.  Diese Erfahrung konnte Maria M im Juli 2016 erneut machen, als sie  30 Schülerinnen und Schüler während ihrer praktischen Prüfung am Ende ihrer 3 jährigen Ausbildung beobachtete. Sie ist eine Altenpflegerin, die sich mit Leib und Seele engagiert und seit nunmehr 25 Jahren als Lehrerin an verschiedenen Altenpflegeschulen arbeitet.  Ihren richtigen Namen und die Schule will sie nicht nennen, weil sie befürchtet, dass ihr bzw. der Schule dann in manchen Einrichtungen der Zugang verwehrt wird.  „Es gibt hier Häuser, von denen Schüler Dinge berichten, die zur Anzeige gebracht werden müssten…., vieles ist im Nachhinein schwer beweisbar und die Schüler haben eigentlich Schweigepflicht, so das uns oft die Hände gebunden sind.  Was nicht heißt, dass wir bzw. ich in Extremsituationen, bei Misshandlungen auch schon extern vorgesprochen habe …. Aus diesen Heimen springen viele Schüler wieder  ab, aber aus verschiedensten Gründen (fehlender Mut, Wohnortsnähe, Kindergartennähe,  kein Auto, mangels vernünftiger Alternativen, etc. )  nicht alle.  Wir würden am liebsten Warnschilder aufstellen, damit bloß keiner auf die Idee kommt – in so einem Heim einen Ausbildungsvertrag abzuschließen.  Wenn der nämlich abgeschlossen ist, dann müssen wir als Fachschule  mit der Einrichtung (irgendwie)kooperieren. Es finden dann immer viele Gespräche statt und kaum hat man das Gefühl, es läuft besser, fallen wieder Kollegen aus und es ist wie zuvor, die Schüler sind billige Arbeitskräfte die sich ohne Anleitung irgendwie durchwurschteln.”  beschreibt  Maria M kurz die Lage.

Lesen Sie nachfolgend ihren Bericht von der diesjährigen praktischen Prüfung in der Altenpflege.  Es sind vier wunderbare Beispiele, die zeigen, wie schön der Beruf wäre, wenn die hier gezeigten Fähigkeiten im Alltag gefragt würden:

Gedanken, vorgetragen bei der Abschlussfeier der Altenpflegeklassen …..

Wieder ist es geschafft, 30 frische Altenpflegerinnen und Altenpfleger machen sich nach drei Jahren Ausbildung auf den Weg ihrer beruflichen Altenpflegelaufbahn. Manche sagen, „jetzt geht es erst richtig los“, manche sagen „die Luft ist im Moment  raus,  nach all der Anstrengung in Praxis und Schule, jetzt ist erst mal Urlaub  angesagt“ – kürzer oder länger. Was folgt ist eine sehr große Verantwortung, der man auch gewachsen sein muss. Gleich nach der Ausbildung ist das nicht so einfach, das weiß jeder, der diese Ausbildung beendet hat. Viele sind gleich ab dem ersten Tag nach der Ausbildung nicht nur für alle Bewohner der Station oder gar im ganzen Haus tags oder auch nachts verantwortlich, sondern auch für die nicht examinierten Mitarbeiter auf der Station. Da ist ganz schön was gefordert, an fachlichem Wissen, Überblick, Organisations- und Kommunikationstalent, Professionalität, Kollegialität und es werden die ersten Erfahrungen zum Thema Führung und Leitung gemacht. Wir denken und hoffen, unsere Schüler sind sehr gut vorbereitet, aber noch nicht  erfahren. Wie auch?

Ich möchte Ihnen ein bisschen von der praktischen Abschlussprüfung erzählen. Heuer war ich bei über 20 praktischen Prüfungen dabei. Wieder  eine sehr bewegende Zeit.  Wir sind immer zu zweit, plus Praxisanleitung, in der Prüfungssituation. Gern möchte ich Ihnen von der Lehrerseite ein paar Eindrücke vermitteln.  Ursprünglich wollte ich auf das intensive Procedere in der Vorbereitung eingehen, verzichte aber aus Zeitgründen und gehe gleich über auf einen Teil der Abschlussprüfung, der für viele einmalig bleiben wird, weil er im täglichen Pflegealltag aus Zeitgründen schlichtweg wegfällt.

Zur Information:  Die Prüfung besteht ja aus drei Teilen, mündlich, schriftlich und zu Beginn die praktische  Prüfung, vor der viele  Schüler die meiste Angst haben, weil diese Situation am wenigsten berechenbar ist. Wir begleiten unsere Schüler mit vier Besuchen pro Jahr, haben im letzten Jahr noch einen dritten Besuch, den sogenannten Probelauf, in dem wir die Prüfungssituation schon imitieren, aber noch stark beratend tätig sind. Die Schüler erfahren schon Monate vorher wann ihr Prüfungstag und Termin ist, 8 oder 11 oder 17 Uhr…. Daraufhin passend suchen sich die Schüler, aktuell heuer drei Bewohner oder Patienten oder Kunden oder Gäste aus,  je nach Einrichtung anders benannt. Dies ist inzwischen sehr schwierig, weil die Bewohner immer hochaltriger und pflegebedürftiger werden und diese Prüfungssituation mit den meist fremden Menschen,  für sie doch ein Eingriff in die Privats- oder Intimsphäre und zu anstrengend sein kann. Für diese drei pflegebedürftigen Menschen muss vom Schüler  eine schriftliche Ausarbeitung erfolgen bzgl. der sozialen Anamnese, sprich Biographie, der Pflegeanamnese, der med. Anamnese, sprich Diagnosen aus der Vergangenheit, aktuelle Diagnosen, Medikamente, welche Probleme und Ressourcen und individuellen Besonderheiten vorliegen.

Für die Abschlussprüfung wird eine Planung für den Prüfungstag erstellt, zeitlich sinnvoll wird eine grundpflegerische, eine behandlungspflegerische und eine sozialpflegerische Tätigkeit, die biografiebezogen sein muss, geplant.  Diese Tätigkeiten im Bereich der Beschäftigung oder basalen Stimulation sind, neben der oft schweren Pflege, ein Highlight für Schüler und den alten Menschen.

Wir hatten einige besondere Prüfungen, für die die Schüler sich was Besonderes überlegt haben,
vier praktische Prüfungssituationen will ich gerne schildern und bei Ihnen einfach wirken lassen.  

Prüfsituation 1
Ein alter Herr mit Hut, er hat eine deutliche dementiellen Veränderung und Polyarthrose, entsprechend veränderten Händen, 87 Jahre alt, freut sich von der sympathischen Schülerin abgeholt zu werden aus dem Frühstücksraum, wo nichts mehr los ist, einzelne Personen sitzen noch an den Tischen, Gespräche finden keine statt. Nach einer gründlichen Pflege, schönem biografischen Gespräch, das sich um die Pferde und den Bauernhof von früher handelte, die Schülerin frägt immer wieder sehr interessiert nach. Der alte Herr antwortet fast flüssig und lächelt immer wieder dazwischen. Wir, der Praxisanleiter, meine Kollegin und ich sitzen wie im Kino in der ersten Reihe im Zimmer und beobachten mit ein paar Metern Abstand das Geschehen und hören aufmerksam diesem intensiven Gespräch zu, während wir auf die Richtigkeit der pflegerischen Tätigkeit achten. Die Pflege ist geschafft, die Schülerin sagt zum alten Herrn, sie bräuchte unbedingt seine Hilfe, sie könnte etwas nicht allein und sie sei sich sicher, dass er ihr mit seiner Erfahrung und seinem Können helfen könne. Sie hätte sich ein kleines Tischchen bei Ikea (wir in der ersten Reihe mussten schmunzeln) gekauft   (5 Euro 99 J ) und könne es nicht zusammenbauen … Sie hätte es dabei und auch Arbeitshandschuhe zum Zusammenschrauben. Herr S. wurde ganz wach und schaute interessiert was die Schülerin da auspackte. Ziemlich sicher,  ihr helfen zu können,  packte er mit an, erst mussten die Handschuhe übergestreift werden, was dauerte, zwei Finger in einem Handschuhfinger und dann wurden die besonderen Schrauben begutachtet. Die eine Seite musste in das Tischbein, das andere in den Tisch…. Kurze Strategieabsprache  und so begannen die beiden parallel gegenüber zu schrauben. Die Schülerin betonte immer wieder, dass sie soo froh um seine Hilfe sei.  Einmal schaut der Herr S. auf und sagt zu ihr … „ … aber Sie sind doch schon viel weiter im Schrauben wie ich…. „ In Anbetracht der begrenzten Zeit war die Schülerin in der Euphorie tatsächlich schon weiter beim Schrauben…. J  Der Schülerin gelang es sich aus diesem verbalen Engpass wieder geschickt zu befreien.  Alle vier Tischbeine wurden gemeinsam mit Mühe eingeschraubt, zweimal Probe ob der Tisch schon gerade steht…. (Wir flüsterten uns in der ersten Reihe zu…“… für das restliche Wackeln ist IKEA verantwortlich…“) Es wurde von Hr. S. immer wieder genau geschaut und nachgefühlt wie exakt die Schrauben sitzen.  Geschafft – Ziel erreicht, höchste Wertschätzung für Herr S. und ein unsagbar zufriedenes Gesicht von Herrn S..

Schade, dass er es bald wieder vergessen haben wird!

Diese Form von handwerklichen Tätigkeiten für alte Männer, von denen inzwischen viele dort leben,  kommt in den Heimen oft zu kurz.  Der Praxisanleiter erzählte, dass er von einem Bewohner einen Tipp bekam, was an seinem Auto kaputt sein könnte, als er die Symptome geschildert hatte,  in der Werkstatt wurde der Fehler nicht  gefunden. Der alte Herr hatte mit seinem Tipp recht.

Prüfsituation 2
Eine andere Schülerin suchte sich einen weit über 90 Jahre alten Herrn aus, der durch seine Parkinsonkrankheit ziemlich versteift ist, er spricht kaum, sein Gedächtnis ist dadurch nicht zu beurteilen. Alle seine Kinder und seine Frau sind tragisch verstorben, er ist seit vielen Jahren allein. Wir kommen ins Zimmer und er lächelt. Trotzdem. Er hat vier Häuser gebaut, war in einer Großstadt intensiv beim U-Bahnbau beteiligt, hat viel geschaffen. Die Schülerin brachte ihm von zu Hause Maurerwerkzeug mit. Anfangs dachten wir,  es interessiert ihn nicht so recht, von Sekunde zu Sekunde hatte man mehr den Eindruck, dass er wacher wurde, er erkennt, was er in der Hand hält.  Eine Kelle mit hartem Mörteldreck …. Er begann zu fühlen, ganz langsam und vorsichtig streichelte oder strich er über die unebenen Flächen und in ihm blitzten wohl die Erinnerungen auf … er wollte sie gar nicht mehr hergeben, auch die Wasserwaage nicht …. Fuhr dann damit auch zum Frühstück….  Ziel erreicht … für diesen Tag….

Ich sehe ihn immer bei den Besuchen im Heim am Tisch im Aufenthaltsraum sitzen, seine großen Hände sind immer leer, aber in Bewegung.

Prüfsituation 3
Eine sehr kreative  Schülerin überraschte uns, indem sie uns die Biografie beim Vorgespräch  nicht auswendig erzählte oder auf die Unterlagen schielte, nein. Sie bat uns aufzustehen und zog ein Leintuch ab, darunter kam ein alter Koffer, aus einem alten Kirchturm, der ausgeräumt wurde, hervor. Dieser uralte Koffer war bestückt mit biografischen Wegweisern der alten Dame, die sie uns vorstellen wollte. Z.B. ein kleiner Bauernhof, ihre Heimat und Tätigkeit, Blumen, sie liebte Gartenarbeit, Nähmateralien, ein Gebetbuch, sie ist immer noch sehr gläubig,  zwei Täubchen, die die Hochzeit symbolisieren sollte, etc.. Der Kofferdeckel war ausgestaltet mit einem kleinen Theatervorhang. Ihr großes Hobby war das Bauerntheater spielen und vieles mehr. Wir waren wirklich hoch bewegt vor so einer grandiosen Idee. Die Schülerin erzählte damit die Eckpunkte von einem ganzen Leben einer fast 80 jährigen Frau.

Dann sind wir zur Bewohnerin gegangen Fr. R. Sie hat nach einem Schlaganfall eine Aphasie, kann nur noch „ja“  oder „jo“ und „nein“ bzw. „na“ und kaum mal ein anderes Wort sagen. Sie kann lachen und sich freuen. Sie sitzt seit Jahren im Rollstuhl und ist halbseitig gelähmt. Vor den pflegerischen Tätigkeiten hatte die Schülerin noch eine Überraschung parat. Wir mussten in den Garten. Dort war für die alte Bäuerin ein riesiger Strohballen, eine Milchkanne, ein Rechen, ein Hacker-Pschorr Radler –  sie mag nur dieses – und eine ganz besondere Melkmaschine, die man der Kuh um den Bauch binden kann, die sog. „Melotte“, vorbereitete. Fr. R. bekam ganz große Augen und war höchstüberrascht. Die Schülerin, die von Landwirtschaft nicht wirklich Ahnung hatte,   versuchte zu erklären…. Plötzlich hörten wir ein lautes Motorengeräusch…. Ein uralter Bulldog / Traktor fuhr vor….  Und parkte vor uns. Die Schülerin hatte ihren Sohn, der eine halbe Stunde entfernt wohnt,  gebeten damit zu kommen. Die alte Bäuerin war völlig überrascht …. Auf die Nachfrage ob sie auch so einen hatte, sagte sie plötzlich mit großem Entsetzen in den Augen „na na na ….. FENDT“…. –  übersetzt: … so einen alten kleinen hatten wir nicht, wir hatten einen „gscheiden“ Großen, einen FENDT… Auch so eine altmodische Melkmaschine war zu Ihrer Zeit kein Thema mehr….  Wir mussten eh schon viel lachen, als Tochter eines Bauernhofes fragte ich ob die Kuh nicht eigentlich fünf Zitzen hat…? Irgendwann sagte ich dann „… alles recht und schön liebe Silke, aber bitte wo ist jetzt die Kuh jetzt?“ Und wieder mussten wir lachen…. Bis die Tränen flossen… von den Fenstern wurden wir beobachten, ich möchte nicht wissen, was die gedacht haben. Eine gelungene Prüfung… wir hatten nur gehofft, dass die pflegerische Tätigkeiten auch so gut ablaufen, dass die Mühe für diese kreative Prüfung nicht untergeht. Ist zum Glück, was aber nicht überraschend war, gelungen.

Ich bin seit den 80er Jahren bei Abschlussprüfungen dabei, das war definitiv die lustigste und kreativste. Grandiose Momente. Aber auch diese Schülerin wird nicht bleiben, hat eine andere Aufgabe für sich gesucht, weil für das Thema Biographiearbeit, was ihr sehr am Herzen liegt,  im Alltag des normalen Altenpflegers kaum bis keine Zeit ist.

Am Ende übergab die Schülerin den außergewöhnlichen Biografiekoffer an die alte Bäuerin, die sehr gerührt war. Es wurde ein schöner Platz in ihrem Zimmer dafür gefunden.

Prüfsituation 4
Eine  andere Schülerin hat sich zur Prüfung einen ehemaligen ev. Pfarrer ausgesucht, der viel in der Welt unterwegs war, sich viele Sprachen angeeignet hat, viele Gemeinden betreute. Als er eines Tages von einer seelsorgerischen Begleitung zurück kam, erlitt er einen Herzinfarkt mit Herzstillstand. Die Auswirkungen sind immens, er kann nur noch im Rollstuhl sitzen, ist geplagt von Spastiken und sein Denken ist sehr verlangsamt und verändert. Die Schülerin lud ihn ein zum Kapellenbesuch, er half beim entfachen einer Kerze, las  ein Gebet und wir sagen gemeinsam ein Lied. Gänsehaut pur. Der alte Herr war wieder in seinem Element und seine Stimme und Sprache völlig verändert. Er war wieder für einen Moment in seiner alten Welt…. Die Schülerin schenkte ihm einen Gutschein für einen Ausflug mit dem schweren Rollstuhl zum Eis essen.  Die Schülerin hat ihm nicht nur dieses Geschenk gemacht. Leider wird diese Schülerin die Einrichtung verlassen, weil sie im normalen Pflegealltag für solche wichtigen Tätigkeiten, die auch das Herz einer Pflegekraft wieder auffüllen,  keine Zeit hat. Der Pflegealltag, die Dokumentation, putzen, aufräumen rauben ihr die Zeit für die menschlich wirklich wichtigen Aufgaben. Sie sagt: „Ich habe so viel zu geben, das kann ich hier nicht“

Wir wünschen uns für alle unser Schüler einen Arbeitsplatz, in dem sie alle ihre Talente und ihr Können einsetzen können, damit es gelingt, trotz aller Belastungen nicht zuletzt auf Grund der schwierigen Pflegepolitik, langfristig in diesem schönen Beruf der Altenpflege bleiben zu können.

Dass auch die letzte Lebensstation viel mehr Freude machen könnte, selbst wenn sie in einem Heim stattfindet, ist ein Thema mit dem sich vor allem Didi Hallervorden in seinen jüngsten Filmen befasst.  Wie erleben die Alten die ihnen zugedachte Rolle als Leistungsempfänger in Einrichtungen der Altenhilfe?   In jedem dieser Filme werden typische Heimstrukturen gezeigt, aus denen einzelne rüstige Alte im Verbund mit einer Pflegerkraft  auszubrechen versuchen, was diesen nach etlichen Verwicklungen am Ende gelingt.

So empfehle ich an dieser Stelle den Film des Jahres 2016:  Sein letztes Rennen.   Ein Heimbewohner kann mit den Beschäftigungsangeboten der Einrichtung nichts anfangen. Sie gehen vollkommen an seiner Biographie vorbei.   Er reaktiviert seine Stärken und bereitet sich, allen Feindseligkeiten zum Trotz, auf einen Maratonlauf vor.

 

1 Kommentar

  1. Hallo zusammen,
    mit großer Neugierde las ich die Prüfungssituationen durch und muss sagen,das es immer wieder schön ist solche individuellen und einzigartigen Situationen eines alten menschen mitzukriegen.
    Auch ich habe schon viele ähnliche unvergessliche Momente mit meinen Patienten gehabt und bin stolz auf meinen Beruf in der Altenpflege..auch wenn es nicht immer einfach ist so ist es doch ein Beruf der nächstenliebe und man wächst mit ihm und es ist ein Dankbarer beruf ,auch wenn es oft nicht den Anschein hat so macht er mich doch immer wieder glücklich.

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