Deutschland weigert sich Corona-Maßnahmenkritiker zu rehabilitieren

Während in anderen Ländern  zunehmend der Erkenntnis Rechnung getragen wird, dass die Corona-Verordnungen unverhältnismäßig waren und mehr geschadet als genutzt haben,  lehnt der Bundestag eine Amnestie für Ärzte, Pflegekräfte, Juristen und Bürger ab, die ihrem Gewissen folgend andere Entscheidungen getroffen hatten. Wer es wagte, sich den staatlichen Corona-Anordnungen zu widersetzen, findet in Deutschland bis heute kein Gericht, das sachkundige Kritik an den staatlichen Verordnungen zulässt.   Als hätte Corona die Zeit zurückgedreht, verstehen sich Richter erneut als Erfüllungsgehilfen staatlicher Willkür.  Ihre Rechtsauffassung entspricht dem Aufruf: „Die Maßnahmen dürfen niemals hinterfragt werden.“ (Prof. Wieler, RKI, März 2020)   Vor wenigen Wochen erst wurde der Widerspruch eines mutigen Arztes, der aus gutem Grunde Patienten vor den Gefahren bestimmter Maßnahmen geschützt hatte, abgelehnt. Dr.Habig musste ins Gefängnis.  Er ist einer von hunderten, deren berufliche  Existenz bedroht oder zerstört wurde, weil sie beispielsweise Patienten Maskenbefreiungsatteste  oder Impfunfähigkeitsbescheinigungen  ausgestellt hatten.

Am 9. Januar  2026  hat sich sogar der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. mit einem Brief an die deutsche Gesundheitsministerin gewandt und das juristische Vorgehen gegen Corona-Maßnahmenkritiker in Deutschland scharf kritisiert.  Ministerin Warken wies die  Vorwürfe entschieden zurück. Wörtlich erklärt sie:  „ In Deutschland gilt grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit. Ärztinnen und Ärzte entscheiden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patientinnen und Patienten. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung basiert auf nachgewiesener wissenschaftlicher Evidenz und wird nicht von der Politik festgelegt.“

Beide Aussagen treffen auf die Corona-Zeit eben gerade nicht zu. Im Gegenteil: Ärzte mussten mit Praxisschließung  und Hausdurchsuchung rechnen, wenn der Verdacht im Raum stand, sie würden sich nicht Maßnahmenkonform verhalten. Ärztliche Bescheinigungen im Zusammenhang mit Corona wurden unisono gerichtlich in Frage gestellt. Und sie werden es immer noch, weil in Deutschland eben keine Aufarbeitung stattfindet. Es mag befremdlich erscheinen, wenn sich ein US-Gesundheitsminister in deutsche Angelegenheiten einmischt. Aber in der Sache hat er recht.
 

Haltung der Enquetekommissionen in Bund und Ländern

Wer sich die Sitzungen der Enquetekommission in Berlin anschaut, erlebt vor allem eine überhebliche  Abwehrhaltung gegenüber den kritischen Sachverständigen. Diese, namentlich   Tom Lausen, Prof. Homburg und Dr. Nehls, meint die Vorsitzende alleine schon deshalb herabwürdigen zu müssen, weil die AfD sie eingeladen hat.  Denn alles was von der AfD kommt gilt als Böse, als staatsfeindlich. Da die anderen Parteien der Corona-Politik  in fast allen Punkten zugestimmt hatten,  laden diese Sachverständige ein, die ebenfalls kein oder nur marginal ein Problem mit einzelnen Maßnahmen hatten. Auf diese Weise können wir jedenfalls keinen Schritt weiterkommen in der Aufarbeitung.

Wie weit die Maßnahmenbefürworter und „Mitmacher“ entfernt davon sind, eine Aufarbeitung zu begrüßen, erlebte ich während der Tagungen  der Enquete-Kommission zum Thema Pflege in Brandenburg und Sachsen. In Brandenburg waren neben mir 8 Sachverständige aus dem Gesundheits- und Pflegebereich geladen. Es handelte sich um Leitungskräfte, die während Corona damit beschäftigt waren, die Umsetzung der sich ständig ändernden Anordnungen in der Praxis sicher zu stellen.  Nicht eine/einer von diesen in leitender Funktion „Mitmachenden“, fand die Maßnahmen unangemessen.  Als ich dann als letzte mit meinem Vortrag an die Reihe kam, herrschte betretenes Schweigen. In Sachsen war das Bild ähnlich. Hier standen 10 Maßnahmenbefürworter (Mitmachende in Leitungsfunktion), zwei Maßnamenkritikerinnen (Mitglieder der Pflegeethik-Initiative Deutschland e.V.) gegenüber.  Meine Präsentation, die unsere Kritikpunkte kurz und klar auf den Punkt bringt, finden Sie hier:  AvStoesser-Corona-Anhörung Sachsen-26.09.25

Das Kernthema bleibt ausgeblendet.

Hauptgrund für die massiven Einschränkungen und staatlichen Verordnungen, war der Schutz der Alten, Kranken und Pflegebedürftigen.  Sämtliche Anordnungen wurden seitens Bund und Ländern damit begründet, diese Gruppe schützen zu müssen. Entsprechend müsste bei der Aufarbeitung die diesbezüglich Schutzwirkung an erster Stelle ausgewertet werden. Was hat wirklich geholfen? Was hat eher oder offensichtlich geschadet?  Um das herauszufinden, wäre eine nachträgliche Erfassung, der Sterbedaten und Sterbeumstände von Heimbewohnern und Menschen die zu Hause gepflegt wurden, das Mittel der Wahl. Angehörige, Pflegekräfte und Ärzte dürften sich nach fünf Jahren an vieles noch erinnern. Darüber hinaus kann die Patienten- und Pflegedokumentation herangezogen werden.  Auch wenn wir wohl nie erfahren werden, wie viele Alte, Kranke und Pflegebedürftige, an der Isolierung, fehlender/falscher Behandlung, Unterversorgung oder durch die Impfung gestorben sind, das Thema ganz auszublenden, ohne jegliche Untersuchung, kann nicht akzeptiert werden.   Wir leben im 21. Jahrhundert. Und wir leben in Deutschland und nicht in einer Bananenrepublik. Oder?

Zur Verdeutlichung der Größenordnung um die es hier geht, verweise ich auf die Grafik  im Anhang dieses Beitrags.

Hartnäckig weigern sich die Verantwortlichen, derartige Zahlen überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Stattdessen will man nun sämtliche Impfungen auf modRNA-Gentechnik umstellen, ungeachtet der Risiken und Nebenwirkungen, die wir bei den Corona-Impfungen gesehen haben.   Von den früheren Standards zur Arzneimittelsicherheit hat Deutschland sich verabschiedet. Das Risiko lebenslanger Schäden oder eines plötzlichen Todes trägt alleine der Impfling. Früher habe ich meine Kinder impfen lassen. Heute würde ich es nicht mehr tun. Das könnte ich als Mutter nicht verantworten.

Wer die Argumente kritischer Fachleute kennen lernen will, der findet unter diesem Beitrag eine Liste von Büchern.  Nahezu alle Fragen, die sich Kritikern während Corona stellten, wurden inzwischen tiefgehend beleuchtet.  Einer wachsenden kritischen Bevölkerungsschicht ist im Grunde bekannt, was hier falsch gelaufen ist. Wir waren schließlich Zeugen der Unmenschlichkeit gegenüber den Kranken, Alten und Schwachen.  Ich bin entsetzt, dass es dafür nicht einmal eine Entschuldigung gibt.

Adelheid von Stösser
Vorsitzende der Pflegeethik-Initiative Deutschland e.V.


 

Anhang zum Beitrag:

Quelle:  Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung – KBV Veröffentlichung vom 29.11.2022 / Diagnosedaten von ca. 72 Mio gesetzlich versicherten Deutschen.

Zu Beginn der Impfkampagne in den Heimen, konnten wir  in der Tat den Eindruck gewinnen, „man“ wolle auf diese Weise die Zahl der Pflegebedürftigen nach unten korrigieren. Heime in denen zuvor im Schnitt drei Bewohner pro Monat starben, verzeichneten nach einer Durchimpfung zwischen 6 und 9 Todesfälle.  Eine Untersuchung derartiger  Auffälligkeiten steht bisher aus.  Diese Verweigerung einer Aufklärung der hohen Sterblichkeitsrate nach den Impfungen, nährt den Verdacht einer verdeckten Euthanasie.  Mich erinnert dies an Schilderungen im Buch von Hilde Steppe: „Krankenpflege im Nationalsozialismus.“ Auch dort wurde den „Heiminsassen“ erklärt, die (totbringende) Medizin diene ihrer Gesundheit. Sie nahmen diese bereitwillig, weil sie ihren Pflegerinnen vertrauten.

Der Rechtsanwalt Tobias Ulbrich, dessen Kanzlei  in Deutschland tausende Impfgeschädigte vertritt, erlebt, wie seitens der Gerichte und Länder alles daran gesetzt wird, Impfschäden als solche nicht anzuerkennen. Selbst in eindeutigen Fällen, in denen mehrere ärztliche Gutachten von einem Impfschaden ausgehen.  Bei seinen Mandanten handelt es sich zumeist um junge Menschen, die vorher gesund waren und durch die Impfung zum „Pflegefall“ wurden.   Kritische Fachleute, die sich mit den Schadensmeldungen und Kassendaten beschäftigt haben, gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als 5 Millionen Menschen, bleibende Gesundheitsschäden durch die Covid-Impfung erlebt haben.  Insgesamt ist die Zahl der Herzinfakte, Schlaganfälle, Lungenembolien, neurologischer Erkrankungen stark gestiegen. Ebenso könnte die Zunahme aggressiver Krebserkrankungen mit der Durchimpfung der Bevölkerung in Zusammenhang stehen: „Spitze eines sehr schädlichen Eisbergs“: COVID-Impfstoffe in neuer Übersichtsarbeit mit mehreren Krebsarten in Verbindung gebracht – uncut-news.ch

RA Ulbrich hat bei seinen Recherchen einen Zusammenhang mit den  Chargen  festgestellt.  Demnach lassen sich die schwerwiegenden Schäden  5 bis 15  Chargen zuordnen.  Es gab Impf-Chargen, die fast keine Schadensmeldungen hatten, und andere extrem viele.  In Australien, so berichtet Ulbrich, seien Bewohner von Behinderteneinrichtungen mit  den gefährlichen  Chargen geimpft worden.  Und er folgert, dass dies wohl kaum zufällig geschah.  Er schreibt:
„Wer also sagt uns in Deutschland nicht, dass all die Priorisierung von sog. vulnerablen Gruppen nicht in erster Linie der Auswahl für besonders schadensträchtige Chargen diente. Das perfide daran ist, dass dann für die Überlebenden immer deren Vorerkrankungen als Ursache geltend gemacht werden kann und es war nie die Impfung. Die Toten sprechen ja einfach nicht mehr und die Angehörigen haben das Kapitel schnell abgehakt.“


Bücher mit hohem Aufklärungswert:

Vereinnahmte Wissenschaft. Die Corona-Protokolle des Robert-Koch-Instituts.
An Hand der inzwischen vollständig vorliegenden Protokolle, haben die Autoren den wissenschaftlichen Kenntnisstand  während des Corona-Geschehens herausgestellt. Dabei zeigt sich, dass die Politik nicht wie vorgegeben der Wissenschaft gefolgt ist, sondern umgekehrt, die Wissenschaftler des RKI politischen Vorgaben folgten.

Die Angst- und Lügenpandemie.  Ein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Krise von Prof. Andreas Sönnichsen.
Als Arzt und Wissenschaftler mit Schwerpunkt Patientensicherheit, Medikationssicherheit, Versorgungsforschung und evidenzbasierter Medizin,  hatte Prof. Sönnichsen früh schon angemahnt, dass es für die staatlichen Verordnungen keinerlei Evidenz (Nutzennachweis) gibt. Auch er gehört zu den Ärzten, die wegen unangepasstem Verhalten sanktioniert wurden.

Long/Post Covid & mRNA- Impfnebenwirkungen.  Was Ärzte und Betroffene wissen müssen.  Hrsg. Dr. Dirk V. Seeling
„Eine gründliche Untersuchung ist erforderlich, um besorgniserregende Entwicklungen wie Übersterblichkeit, Krankenstand, Überlastungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie steigenden Infektionszahlen trotz Impfkampagne zu beleuchten.  ….. Eine transparente Aufklärung ist unerlässlich, um das Vertrauen in staatliche Institutionen und das Gesundheitssystems wieder herzustellen.“, schreibt Seeling im Vorwort zu diesem Buch, indem  er  wichtige Kernaussagen zahlreicher, namhafter Ärzte, Wissenschaftler, Juristen und Analysten zusammengetragen hat.  Das Buch bietet ein entsprechend breites Spektrum an Expertisen zum Thema.   Expertenwissen, welches der breiten Öffentlichkeit  vorenthalten wurde/wird.

Geimpft-gestorben.  Histopathologischer Atlas der Corona-Impfschäden. Dr. Ute Krüger, Prof. Walter Lang
„Im März 2021 fasste der Rechtsanwalt Elmar Becker und der Pathologe Prof. Arne Burghardt den Entschluss, Todesfälle nach Covid-Impfungen zu untersuchen, um herauszufinden, ob ein kausaler Zusammenhang besteht.  Im Juli 2021 kam der Pathologe Prof. Walter Lang mit ins Team und die beiden Pathologen führten im Pathologieinstitut in Reutlingen in der Folge weltweit einzigartige histologische Untersuchungen durch.  Unterstützt wurden sie von Pathologen großer Kliniken und Universitäten in Europa.“ Diese kamen zu dem Ergebnis:
„Die Corona-Impfung verursacht eine Auto-Immun-Erkrankung, die es so noch nie gegeben hat.  Auch die Symptome der Impfkomplikationen sind neu in der Medizin, weshalb es auch keine Erfahrung zu Diagnostik und Therapie gibt. Leider gab es auch ein weitgehendes Desinteresse unter Ärzten, diese neuen Phänomene zu untersuchen.“

Dies ist nur eine kleine Auswahl von Büchern. 

Die Zahl und auch die Kraft der  kritischen Menschen nimmt zu.  Während die Mehrzahl der Bevölkerung einfach nur froh ist, dass der Corona-Horror vorbei ist, werden  diejenigen, die Repressalien erlebt oder sogar bleibende Schäden davon tragen, nicht eher ruhen, bis eine ordentliche Aufklärung und Rehabilitation stattgefunden hat. 

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